Line-up

Bands
DJs
Film
Performance, Installation & Podium
Theater

 


BANDS


 
 

The Charles
(SA, 21:00 – 22:00, Casino)

 

Ihre Live-Konzerte werden als „Odyssee durch den Rock n Roll Mythos“(egoFM) beschrieben. Sie klingen dabei keineswegs unmodern oder rückwärtsgewandt. Im Gegenteil: Die vier Jungs aus München verstehen es, einem der traditionellsten Musikstile der Rockgeschichte spielend frisches Leben einzuhauchen. Unvergessliche Bluesrockriffs werden gepaart mit roher Energie und einer minimalen Prise 60’s Retro-Pop.

 


Foto © Janko Raseta

 
 


 
 

Place
(FR, 17:00 – 18:00, Innenhof)

 

Ausgerüstet mit Gitarre und einer goldenen Stimme singt der Singer-Songwriter aus Konstanz entwaffnend ehrlich von vielen leisen und lauten Gefühlen. Es sind Momentaufnahmen die für ihn zählen, Begegnungen. Unbeschwert und doch berührend bringt er Träume, Hoffnungen und Zweifel zum Ausdruck, die kaum einem unbekannt sein werden.

 

 
 


 
 

Leon Francis Farrow
(SA, 19:00 – 20:00, Casino)

 

Leon Francis Farrow haben großen Spaß am Musikmachen und das hört man auch. Den Vieren geht alles nahe, was ihnen begegnet. Das muss nicht leicht verdaulich sein, dennoch: die Lust am Tanzen schwingt immer mit. Sie teilen ihren kaleidoskopartigen Blick auf die Begegnung mit der Welt: Lieber Freundschaft oder Sex? Lieber Gott oder Drogen? Lieber berühmt sein oder ernst genommen werden? Für all jene, die keinen Bock auf Fassade und berechnete Stilisierung haben, sondern einfach nur Musik fühlen wollen.

 

Foto ©  Marie-Louise Haefner

 

 


 
 

Nick Dodds und Elias Sedlmayr
(FR, 18:00 – 19:00, Atrium)

 

Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier G-Dur op. 78
1. Vivace ma non troppo
2. Adagio
3. Allegro molto moderato

 

Komponiert in den Sommern 1878 und 1879 am Wörthersee, ist Johannes Brahms‘ erste Violinensonate eines der großen Meisterwerke ihrer Gattung. Eine Komposition voll von strahlender Schönheit und inniger Leidenschaft, verlangt sie von beiden Solisten ein hohes Maß an Virtuosität.
Nachdem Nick und Elias, Kommilitonen an der Zeppelin Uni, Anfang des Jahre bereits mit dem ersten Satz im Konzert aufgetreten sind, bringen sie nun erstmals die gesamte Sonate gemeinsam zur Aufführung.

 

 
 


 
 

Consolers
(FR, 19:00 – 20:15, Casino)

 
 
Wer kennt sie nicht, die Hitlisten der Magazine und Blogs, auf denen jedes Jahr aufs Neue die heißesten Acts des kommenden Jahres präsentiert werden? Consolers stehen auf keiner dieser Listen. Beinahe aus dem Nichts drängt diese Band in die Welt, ersonnen, erfunden, gefunden in Hannover. Einer Stadt, weniger bekannt für ausgefallene Popkultur dafür aber ein ruhiger Ort, wie gemacht um sich zu verstecken und etwas Wunderbares zu schaffen.
Consolers kombinieren zeitlose, Chorus-getränkte Sounds mit gekonnter Vokalakrobatik, irgendwo zwischen Mac Demarco und den Beach Boys. Melodien und Hooks, entsprungen aus Sonne, Wasser und Salz. Romantik, das können sie.

 
 

 
 


 
 

Powl + Crew
(SA, 20:30 – 21:15, Atrium)

 
 
Auf seine Boombap und Old School Sounds mit meist humoristischen Texten ist Verlass, ansonsten hier, um zu überraschen: Powl.

 
 

 
 


 
 

Sophia Aimée
(FR, 18:30 – 19:00, Innehof)

 

Sehr früh hat Sophia Aimée begonnen Klavier zu spielen, das Singen kam dann später eher zufällig dazu. Einige Bühnenauftritte in der Schulzeit und mittlerweile auch diverse Bandauftritte später ist das Singen eines der größten Hobbies der ZU Studentin. Am liebsten orientiert sie sich dabei in Richtung Soul.

 

 
 


 
 

The Cocks
(SA, 17:30 – 18:30, Casino)

 
 

The Cocks – das sind vier Jungs aus Ahlen und das ist kompromissloser, lauter Punk, der nicht fragt, sondern die Antwort ins Gesicht schreit. 2015 erschien ihr Debütalbum „Tower of Power“, das ihren ganz eigenen Stil aus Punk, Oi!- Punk und Metalelementen repräsentiert. Neben weiteren Veröffentlichungen und Konzerten, können Fans der Band sich im kommenden Jahr auf die erste Europa Tour freuen. Nun sind sie aber erstmal bei uns in Friedrichshafen – Wir freuen uns auf kompromisslosen Punk!

 
 

 
 


 
 

Floriana Andason & Friends
(SA, 16:15 – 17:15, Innenhof)

 

Schon seit ihrer Kindheit musizieren die beiden Damen aus Österreich gemeinsam. Diese besondere Eingespieltheit ist unüberhörbar: Sie verstehen es, ihre persönlichen Erfahrungen lyrisch mit mitreßenden Harmonien zu verweben. Was könnte da passender als die Begleitung von akustischer Gitarre, Piano und Cello sein? Richtig, noch mehr Instrumente! Deshalb haben sie Trompete, Cajon und Gitarre mit im Gepäck.

 

Foto © Carolina Revertera

 
 


 
 

Please Madame
(FR, 22:30 – 23:45, Casino)

 
 
„Sie sehen aus wie Jazz-Musiker, klingen aber wie gefühlvoller Indie-Rock.“ (stern.de)

 
Der Sound der vier Salzburger, die Ende 2014 bereits als Schrankband bei Circus HalliGalli performten, entlädt sich in einer Mischung aus Euphorie, Sex und Exotik sowie einem ordentlichen Schuss emotionaler Spannung und schlägt so tief Wurzeln, dass man die Songs einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

 
 

 
 


 
 

Poems for Jamiro
(SA, 18:00 – 19:00, Innehof)

 

Das Singer-Songwriter-Duo „Poems for Jamiro“ aus Hamburg behandeln Themen wie Ankommen und Loslassen, Weitermüssen und Sich-Umdrehen, Bleiben und Sich-Erinnern. Dazu ein einmalig-atmosphärischer Sound, der sich aus Klavier und Geige, Elektro-Klängen, Gitarre, Synthesizern und nicht zuletzt ihrem mal verzerrten, mal ganz klarem Gesang zusammensetzt. Unverkennbar skandinavisch.

 

 
 


 
 

Luftschiffkapelle
(FR, 20:30 – 22:00, Casino)

 

Ohne die Musik wäre das Leben ein Irrtum.

 

– Friedrich Nietzsche

 
 

Selbstgemachte Musik ist an der ZU Herzensangelegenheit vieler Studenten: Als Jazzband ist die Luftschiffkapelle in den letzten Jahren fester Bestandteil der musikalischen Kultur der Universität geworden. Was die wechselnden Bandmitglieder eint, ist die Faszination und Begeisterung für Musik. Musikalisch versucht sich die Luftschiffkapelle keine Grenzen zu setzen — Experimente und Neues prägen das an Jazzstandards orientierte Programm. Dieses bringt sie im Rahmen von Konzerten und Festen, sowie den monatlichen Barabenden regelmäßig mitreißend auf die Bühne.

 


Foto © Maurice Schönen
 
 


 
 

Borni | Zweipunkteins
(SA, 22:30 – 23:15, Casino)

Borni und Zweipunkteins – zwei Erfurter Rapper. Irgendwo da, wo Jazz-Sample und Boom Bap-Beats, Bauchgefühl und Trotz auf das Wesentliche reduziert werden liefern sie gemeinsam ein trotzig lebensfrohes Live-Paket, schroff in seiner Feingliedrigkeit und roh in seiner Energie.

 

 
 


DJs


Caspar
(SA, 01:30 – 03:00, Casino)

 

Vor kurzem gründete Caspar mit einem Berliner DJ Kollegen das Label “Intertstate Records”. Gemeinsam produzieren und veröffentlichen sie Instrumental Techno, der in der Musikszene, aufgrund klarer Tiefe und Feinsinn für Begeisterung sorgt. Caspar legte bereits mit Radomer und Benjamin damage in den Berliner Clubs „Arena“ und „Humboldthain“ auf. Für Seekult entdeckt Caspar eine alte Liebe wieder und spielt eines seiner seltenen House Sets. Lasst euch von coolem Tech-House mitreißen und erlebt einen der up-coming Produzenten live.

 

 
 


 
 

SR DJ Hermo
(SA, 00:00 – 01:30, Casino)

 

Sr DJ Hermo ist 50% des guuc-Teams aus Hamburg. Zusammen mit seiner besseren Hälfte Vincent veranstalten die beiden dort regelmäßig Partys. Mit internationalen Bookings wie Baba Stiltz oder Ben Fester konnte sich guuc von Weihnachtsfeiern im S&M Keller zu ihrer Partyreihe in Hamburg hocharbeiten. Sr DJ Hermo steht für: „House, sexy House, House, House. Aber natürlich auch World Music, Afro, Disco, Synth und alles was sexy ist und mir Freude bereitet.“

 

 
 


 
 

Paul Junk
(SA, 03:00 – 06:00, Casino)

 
Talent elektronischer Tanzmusik aus München. Frisch gebacken und schon so gut! Entspannter Techhouse durch die Nacht.
 

Foto © Luis Zeno Kuhn

 
 


 
 

Bogus Trumper
(FR, 21:00 – 23:30, Innenhof)

 
 
Seit vier Jahren lebt der gebürtige Freiburger Lukas Ebeling in München und legt dort als BOGUS TRUMPER auf. Mit dem Wiener Jakob Braito gründete er Ende 2015 das Musikprojekt INRS und veranstaltet seitdem regelmäßig Events in München. Seit Sommer 2016 haben die beiden jeden Mittwoch eine Sendung auf dem Münchener Onlineradio Radio80000.

 
 

 
 


 
 

DJ Masse
(FR, 00:15 – 02:15, Casino)

 

Shahin, stolzer Westberliner und Student an der Zeppelin Universität, kam über die Welle20-Radiosendung „Electric Café“ zum Auflegen. Seitdem spielt DJ Masse regelmäßig auf Partys und im Radio und gründete letztes Jahr die Partyreihe „Plastic Büble“.
Im letzten Semester wurde der ausgewählte Musikgeschmack des Bübles, der besonders durch sein sensibles Gefühl für die Masse besticht, schmerzlich vermisst. Umso mehr freuen wir uns, dass Shahin für eines seiner flirrenden Tech-House Sets frühzeitig aus der Hauptstadt an den See zurückkehrt und das Casino mit Lord Fiesta veredelt.

 

 
 


 
 

Lord Fiesta
(FR, 02:15 – 04:00, Casino)

 
 
Chris Amann legt seit 2011 als LORD FIESTA in Friedrichshafen auf. Seit 2016 ist er Teil und Mitgründer des „Plastic Büble“ Kollektivs. Am Freitag Abend wird er mit DJ Masse im Büble-Style das Casino bespielen.

 
 

 
 


FILM


 
 

PALMEN
(SA, 21:00 – 22:15, Studio 17)

 
 
Die erste Anti-Soap von Generation Z.
In 8 Episoden à 40 Minuten.
Sehr sehr frei nach Schillers “Die Räuber”

Früher führten alle Wege noch nach Rom, jetzt führen sie nur noch ins Ich. Dass Selbstverwirklichung eine Lüge ist, dass sie uns zu Sklaven und Tyrannen macht, das weiß jedes Kind. Doch was sollen jetzt die Kinder tun? Wie kommen sie da wieder raus?
In ihrer Serie PALMEN geht es Nikolas Darnstädt, Theaterregisseur, und Jannik Schneider, Videokünstler, nicht um eine Wiederholung von Fernsehrealismus oder eine Bestätigung von Sehgewohnheiten im Mainstream-Film. Sie bringen Filmmaterial mit einer radikalen Theaterästhetik zusammen.
Nach der Vorführung einer Serienepisode findet eine Diskussion mit Nikolas Darnstädt statt.

 

Foto © Generation Z

 
 


 
 

HUMAN – Die Menschheit
(FR, 23:00 – 01:00, Produktionsraum)

 
 
Was macht uns zu Menschen?
Fern von Pathos und Verklärung widmet sich HUMAN dem Kernthema unseres Daseins, dem Sinn des Lebens. Der engagierte Fotograf und Filmemacher Yann Arthus-Bertrand und sein Team führten über drei Jahre in mehr als 60 Ländern Interviews mit rund 2000 Menschen. Ihre bewegenden Lebensgeschichten wechseln mit einzigartigen Luftaufnahmen gewaltiger Landschaften: Die Kraft der Worte spiegelt sich in der Schönheit der Natur und macht aus HUMAN mehr als einen Film – eine inspirierende Reise rund um unseren Planeten und eine berührende Reflektion über den Zustand unserer Gesellschaft.

 
 

 
 


 
 

HEIMAT XXX
(FR, 22:00 – 22:30, Studio 17
& SA, 00:00 – 00:30, Produktionsraum)

HEIMAT XXX​ erzählt uns einen mystisch-schwulen Heimatporno. Zwischen Frühlingserwachen und modrigem Eichenlaub führt er uns ein schwitziges Fest gestählter Körper vor. Die Bilder oszillieren von verklärter Naturromantik über industriell-technoide Härte bis hin zum Zitat postmoderner Oberflächenästhetik.

 

 
 


 
 

KOMET
Von Nicola Gördes und Stella Rossié
(FR+SA, 15:00 – 00:00, Produktionsraum)

 
 
In KOMET findet sich eine eingeschworene, illustre Gesellschaft in einem exklusiven Nachtclub zusammen. Schnell wird jedoch deutlich, dass das Personal des Clubs deutlich cooler ist als seine Gäste. In dieser Satire auf eine Gesellschaft des Spektakels haben die beiden Künstlerinnen Stella Rossié und Nicola Gördes ihr persönliches Umfeld zu einem absurden Reigen der Eitelkeiten versammelt.
Ihre Filme wurden u.a. bereits in der Bundeskunsthalle Bonn, auf dem Hamburger Kurzfilmfestival und auch der 51. ArtCologne gezeigt. Sie erhielten Hiscox Kunstpreis und den DEW Kunstpreis.

 
 

 
 


 
 

Frosch und Löwe
(SA, 18:00 – 18:45, Studio 17)

 
 
Michael vom Bioladen hier in Friedrichshafen war nicht immer so gesund und macht kein Geheimnis daraus: 12 Jahre lang war er drogenabhängig, bevor er über eine Berliner Selbsthilfegruppe zu den „Sieben Zwergen“ nach Salem kam und am Bodensee blieb, um dort sich und seine Gäste bei „Bio am See“ gesund zu ernähren. „Diese Jahre waren ein wahnsinniger Gewinn für mein Leben. Ich konnte und wollte nicht mehr in die alte Suchtumgebung zurück“: Um andere an diesem Gewinn teilhaben zu lassen und sie mit seinem scheinbar unerschöpflichen Elan und seiner Lebensfreude anzustecken, erzählt er seine Lebensgeschichte.

 
 

 
 


Performance, Installation & Podium


 
 

Mo Ganji
(Dauerhaft im Produktionsraum)

 
 

Mo Ganji ist ein Berliner Künstler, dessen Tattoos sich auf die Feeds internationaler Kunstplattformen vorgedrungen haben. Sein Konzept: eine einzige Linie macht das Motiv – einmal Angefangenes wird durchgezogen, jeder Ablenkung wird stand gehalten. Prokrastinatoren aller Länder, kommt zusammen und lernt vom Meister! Für Seekult lässt Mo Ganji seine Tattoomaschine liegen. Nur für uns visualisiert er minimalistisch die Parallelität von Tier und Mensch.

 
 

Foto © Kerem Bakir

 
 


 
 

Nikolas Brummer & Jan Seevetal
(FR, 20:30 – 21:00, Innenhof
& SA, 21:00 – 21:30, Innenhof)

 
 
Nikolas Brummer und Jan Seevetal sind ein Künstlerduo aus Berlin und studieren dort an der Universität der Künste in den Fakultäten Bildende Kunst und Gestaltung. Im Sommer 2017 wurde das Gelände des Festivals „Stranger than Pi” zum Ausstellungsort ihres Debuts, die Installation BATHTUB MAKE UR SINK LOOK UGLY. Für SEEKULT bauen die zwei ihre Installation erneut auf und thematisieren in zwei Performances die künstlerische Artikulation von left-wing-imaginaries und der immanenten Ausarbeitung eines progressiven Kollektivgefüges.

 
 

 
 


 
 

Lucas Boelter

 

Lucas Boelter ist seit 1993 freischaffender Künstler in Mülheim an der Ruhr geboren und studiert Grafikdesign in Dortmund.
Malerei, so wie Kunst im Allgemeinen, soll nach ihm dem Rezipienten die Möglichkeit eröffnen, individuelle Erfahrung zu machen und sich in ein Bild ebenso fallen lassen zu können wie in ein Lied, einen Roman oder ein Theaterstück. Es ist sein Selbstanspruch, in seinen Bildern Geschichten zu erzählen, die sich nicht unbedingt in Worte übersetzt werden müssen, um ihre Wirkung zu entfalten. Wichtig ist dabei, keine vorgefertigten Antworten zu erwarten oder nach einer abgeschlossenen Interpretation zu suchen, sondern sich irritieren zu lassen.

 

 
 


 
 

Podiumsdiskussion mit Boris Palmer
(SA, 14:30 – 15:45, Atrium)

 
„Demokratie wird überschätzt.“
Frank Underwood (House of Cards)

 

Im Rahmen von SEEKULT veranstaltet der Club of International Politcs eine Podiumsdiskussion zum Thema „Politik als Parallelwelt“. Mit dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen) wird Maximilian Bauerndorf über die Auswirkungen der Flüchtlingskrise, den Wahlerfolg der AfD und die zukünftige Ausgestaltung unserer politischen Landschaft diskutieren: Wie ist es um das Verhältnis zwischen Politik und Bevölkerung bestellt? Stehen Politiker ihren Wählerschaften noch nah genug? Welche Dynamiken und Strukturen prägen den gegenwärtigen Politik-Betrieb?

 

 
 


 
 

SANKOFA CREW
(SA, 23:15 – 00:00, Casino)

 
 
Seit 2008 gibt es die SANKOFA CREW, heute zählt sie zehn Mitglieder im Alter von 18-24 Jahren. Als Crew haben sie sich national und international etablieren können, sich zusammen aber auch außerhalb der Szene einen Namen gemacht und in Kinofilmen, in Werbespots oder beim Deutschen Theater ihr Talent unter Beweis gestellt. Der Sankofa- Vogel steht dabei symbolisch für das Lernen aus der Vergangenheit für ein besseres Handeln in der Zukunft. Diese Weisheit stammt aus der Kultur der Aschanti (Ghana) , und steht in ihrem Lifestyle als Crew und Familie stets im Vordergrund.

 
 

 
 


 
 

Speak Dating
(SA, 15:30 – 17:30, Innenhof)

 
 
Mit diesem Gesprächsformat geben wir die Möglichkeit, schnell und unkompliziert jemanden zu finden, der nicht Ihrer Meinung ist.
In Zeiten, in denen Gesellschaften drohen auseinander zu driften und Menschen sich nicht mehr verstehen oder verstehen wollen, haben wir angeblich verlernt, uns zu widersprechen, und können uns nur noch anschweigen oder anschreien. „Frühlingserwachen“ setzt sich für einen politischen Dialog im Bodenseekreis ein und bringt Menschen in der Region miteinander ins Gespräch. Dabei sollen sich im persönlichen Austausch aufgehoben, verstanden und akzeptiert fühlen, gleichwohl welcher Ansichten und Meinungen sie sind.

 
 

 
 


 
 

Poetry Slam
(FR, 20:00 – 21:45, Atrium)

 
 
Vier begnadete Dichter und Schreiberlinge werden das Publikum mit ihren selbstverfassten Texten mal zum Lachen, mal zum Weinen oder Grübeln über „parallele Welten“ bringen. Dieses Mal dabei sind: Ivica Mijajlovic, Jonas Pan, Jay Man und Nils Nektarine.

Nach jeder Runde dieses Poesiewettstreits wird das Publikum entscheiden, welcher der literarischen Meister weiterkommt und am Ende „Seekult 2017 Poetry Master“ wird.

 
 

 
 


 
 

Have you seen?
(FR+SA, Torbogen)

 
 
„Missing people. People you‘ve shared some of your life with. People you‘d like to get closer to. Those faces are energy, inspiration, love. Those faces are a search, a game. They are seduction and memory, emotions and melody. I glued them one night. On those great and colorful walls, I brought them black and white. And in the morning as I walked by, I saw you standing there, wondering already: Have I seen this man? Have I seen this woman?“

This Man This Woman ist eine französische Illustratorin, die in Lissabon lebt. Ihre Portraitserie HAVE YOU SEEN? ist inspiriert von Menschen aus ihrer Umgebung und mittlerweile in allen möglichen Straßen Lissabons zu finden.

 
 

 
 


 
 

Nihad Sirees und Michaela Caspar
(FR, 19:00 – 20:00, Atrium)

 
 
Weg sein – Hier sein
 
Nihad Sirees ist ein syrischer Autor, der seine Heimat im Krieg verlor und seitdem in Berlin lebt. Sein internationaler Durchbruch begann 2008 mit der deutschen Übersetzung seines satirisch-politischen Romans „Ali Hassans Intrige”. Eine bissige Satire um den Führerkult in einer Diktatur, der syrische Einfluss ist unschwer zu erkennen. Im Libanon publiziert, konnte das Buch in Syrien nur illegal verteilt werden.
Zusammen mit der Schauspielerin und Regisseurin Michaela Caspar liest er eine seiner Kurzgeschichten auf Arabisch und Deutsch vor. In Berlin hatte das Konzept schon großen Erfolg und nun hoffentlich auch bei Seekult! Kommt vorbei und taucht ein in die Welt der syrischen Literatur!

 
 


 
 


THEATER

 
 

Die Taube Zeitmaschine
(SA, 15:45 – 16:30, Casino)

 

„Wenn die eigene Vergangenheit in den Geschichtsbüchern nicht vorkommt, ist diese unsichtbar“
 
In Archiven und Bibliotheken zur Geschichte der Gehörlosen, stehen die Hörenden im Vordergrund. Hörende Ärzte, Lehrer, Geistliche, Philosophen, die sich mit Taubheit und Gebärdensprache beschäftigt haben. Es sind die Hörenden, die Bücher und Dokumente über Gehörlose verfasst haben. Was haben Gehörlose dazu zu sagen?
Die taube Zeitmaschine ist ein Research-Projekt gespielt von Gehörlosen und Hörenden für Gehörlose und Hörende, in Gebärdensprache, lautsprachbegleitenden Gebärden und Lautsprache, mit Spiel, Film, Livecam, Diskussion, Schrift und Musik. Mit Hilfe von historischen Recherchen, Zeitzeugeninterviews, Video, und persönlichen Improvisationen der Performer wird die Geschichte der Gehörlosen, einer marginalisierten und paternalisierten Minderheit untersucht, erzählt und zur Diskussion gestellt.

 

*unterstützt von Aktion Mensch, dem Fonds Soziokultur, dem Projektfonds Kulturelle Bildung Berlin, dem Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg und der ZU Student Lounge

 


 

Foto © Max Neu und Daphne Fabre de la Ripelle

 
 


 
 

Tom auf dem Lande
(SA, 1) 19:30 – 20:00 // 2) 23:00 – 23:30, Atrium)

 

Frieder Langenberger und Mario Lopatta studieren zusammen Schauspiel im dritten Studienjahr an der Kunstuniversität Graz. Die gezeigten Szenen entstanden im Rahmen einer betreuten Arbeit von Schauspielerin und Regisseurin Prof. Ute Rauwald im Frühjahr 2017. In sechs Wochen wurde aus dem Stück „Tom auf dem Lande“ von Michel Marc Bouchard eine eigene Fassung erstellt, die den Bogen vom ersten Aufeinandertreffen der Hauptcharaktere bis zur finalen Eskalation erzählt: Der Verlust eines geliebten Menschen sorgt für die Begegnung von Tom und Francis. Der eine will seinen Geliebten beerdigen, der andere seinen Bruder. Unterschiedliche Welten prallen aufeinander. Sie begeben sich immer tiefer in ein Geflecht gegenseitiger Abhängigkeit, Annäherung und Abweisung, Macht und Ohnmacht. Der Andere wird zum Synonym für den, der nicht mehr da ist.

 


Foto © Victoria Schmidt und Emanuel Droneberger
 
 


 
 

Wegunrerem
(FR, 16:30 – 17:45, Atrium)

 
ZU Drama Society
 
„Verzeihen Sie die Störung, würde es Ihnen was ausmachen, wenn ich Ihnen ein wenig Gesellschaft leiste? Ich war den ganzen Tag unterwegs. Aha, jetzt sehe ich warum Sie diesen Platz als Nachtlager gewählt haben. Kalkstein, von der allerfeinsten Sorte, köstlich köstlich. Das muss ein erstklassiger Jahrgang sein.“ Felsenbeißer oder Regenwurm? Wir möchten Sie an diesem Tag auch um Verzeihung bitten und Sie an unserer Performance „Wegunrerem“ teilnehmen lassen. Lassen Sie sich von der Parallelität der Dinge und Sinne in eine Welt bewegen, die Sie vorher noch nicht kannten.
 
(Dialog aus „Die unendliche Geschichte“ Michael Ende)