Ausstellungen & Installationen

Vanessa Peter & Martina Horber
Innenhof

Siehst Du das Licht, das die tiefen Schatten im nächtlichen Ambiente vertreibt? Spürst Du die Formen, die die Schönheit der Natur zeichnen? Kannst Du den Augenblick geniessen und Deiner Fantasie den freien Lauf lassen, nach dem sie verlangt? Oder bist Du geblendet von der Hektik der Zeit, überreizt von den Impulsen der schnelllebigen Welt und gelähmt durch die Unabdingbarkeit der Technologie? Zwei unterschiedliche Welten stehen im Kontrast zueinander. Sie zeigen Dir die Sanftheit der Natur gegenüber dem Konstrukt der Technologie. Die Lichtinstallation Dinamo ist eine Hommage an die antike “Lichtmaschine”. Sie gibt Dir die Kontrolle zurück, das Bewusstsein für Deine Eigenarten und versetzt Dich in Einklang mit der eigenen Natur.

Vanessa Peter und Martina Horber haben sich während des Studiums „Multimedia Production“ in Chur (CH) kennengelernt. Ihr verbindendes Element ist das Medium Licht.

ARTifiziell
Marey Ann
Innenhof

Berlin-based artist Anna-Maria Podlacha is working with acrylic paint and non-traditional materials and methods. She creates the whole artwork herself, from building and stretching the canvas from high quality materials to finishing with an epoxy resin clear coat to preserve color and protect the artwork. As an abstract artist, the artworks are focused on color rather than a motive, she takes inspiration from emotions and expresses them through the free flow of paint. Her style is also influenced by artists such as Gerhard Richter, Jackson Pollock, Holton Rower, Christine Streuli or Callen Schaub, who have made a big impression on her. Podlacha studies Art and History at the University of Art and Humboldt University in Berlin.

EinzigARTig
Elektromeier

Das Elebook ist ein Augmented Reality Buch, das heißt eine Mischform aus einem Buch und einem digitalem Medium. Mittels einem Projektor und mehreren Sensoren können interaktive digitale Inhalte passgenau in ein gedrucktes Buch projiziert werden. Entwickelt wurde das Elebook vom St.Galler Patrick Jost von Elektromeier Media & Interaction. Die kleine, junge Firma entwickelt und realisiert Mediensysteme für Messen, Ausstellungen und öffentliche Räume. Patrick Jost findet es sehr reizvoll das traditionelle Buch, welches tief in unserer Kultur verankert ist, mit digitalen Medien zu verbinden. Die Mischung macht es zum Beispiel möglich, dass Äpfel von einem gedruckten Baum fallen, indem das Buch geschüttelt wird. Aber auch papiermechanische Elemente, wie ziehbare Laschen oder Drehräder, können eine Interaktion auslösen.

Mehr Informationen: http://www.elektromeier.net/work/ele-book-prototype-1/ 

Sportpong ist eine Mischung zwischen klassischem Computerspiel und Mannschaftssport. Das Spielgeschehen wird auf den Boden projiziert, mehrere Spieler können in Teams gegeneinander antreten. Mit Schlägern an den Füssen wird der virtuelle Ball ins gegnerische Tor gespielt. Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen, geomterisches Vertständnis sowie Teamplay sind gefragt. Ein Controller an jedem Fuß ist das einzige physikalische Hilfsmittel. Die Steuerung mit den Füssen ist intuitiv, unkomplizert und sehr direkt. Innert Minuten werden Anfänger zu Profis, die leidenschaftlich um Punkte kämpfen und Zuschauer zu aktiven Spielern. Sportpong wurde bereits Anfangs 2005 von Patrick Jost & Jürg Waidelich entwickelt und das erste mal gezeigt, also ein Jahr bevor der Konsolenhersteller Nintendo mit der Wii den Trend Computerspiele mit vollem Körpereinsatz zu spielen, losgetreten hat. 

Mehr Informationen: http://www.elektromeier.net/work/sportpong/

ARTifiziell
Lebenshilfe Stiftung Liebenau e.V.
Innenhof

In der Kreativwerkstatt
Manche Menschen finden bei der kreativen Gestaltung ihre eigene Ausdrucksform, wenn
sonst Worte fehlen, die Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken.

In der Kreativwerkstatt können Menschen mit eingeschränkten Arbeitsmöglichkeiten neue
Talente und Fähigkeiten im gestalterischen und künstlerischen Bereich entdecken.
Für wen?
Menschen mit Behinderung stehen in der Kreativwerkstatt differenzierte Angebote im
Bereich der künstlerischen Gestaltung zur Verfügung, die sich an ihren Interessen,
Fähigkeiten und Fertigkeiten orientieren. In kleinen Gruppen – oder auch in Einzelbetreuung
– können sie diese entfalten.

Was konkret?
Das kann figürliches Malen sein oder auch mit den Händen, Pinsel oder Spachtel eine
Leinwand spielerisch mit Farben zu füllen. Auf diese Weise erleben die Menschen  ihre
eigene Wirksamkeit, ihre eigene Identität und ihre eigene Autonomie. Sie lernen, ihre ganz
persönliche und sehr individuelle Wahrnehmung in farbenstarken Werken zum Ausdruck zu
bringen.

Was noch?
Ausstellungen und Vernissagen sind Teil dieser Tätigkeit und werden gemeinsam organisiert,
gestaltet und durchgeführt. 
Die Arbeit an Bildern, Skulpturen und anderen Kunstwerken schafft Begegnung und
Inklusion, die Künstler erleben Zugehörigkeit, Gemeinschaft und Teilhabe.

EinzigARTig